Kleine und große Schlössertour

Mecklenburg-Vorpommern ist das Land der Gutshäuser, Schlösser und Parke. Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See hat zwei Tourenvorschläge entwickelt, bei denen Sie den Eindruck über die Vielfalt und architektonischen Leistungen aus der Zeit der Gutswirtschaft gewinnen können.


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Mecklenburg-Vorpommern ist das Land der Gutshäuser, Schlösser und Parke. So findet man in der Mecklenburgischen Schweiz in fast jeder Ortschaft eine dieser eindrucksvollen Hinterlassenschaften aus der Feudalzeit bzw. der Gutswirtschaft. Die Besiedlung des Gebietes erfolgte bereits in der Jungsteinzeit. Die erste feste Anlage lässt sich aus der jüngeren Bronzezeit nachweisen. Die Germanen errichteten bei Basedow eine Höhenburg.

Im 12. Jahrhundert wanderten Bauern, Mönche und Ritter in das Gebiet ein. Zunächst noch wahre Raubritter, bauten die neuen Herren besser ausgestattete Wohnsitze aus dicken Feldsteinmauern, mit Wassergraben und Zugbrücke versehen. Gesindestuben, Lagerräume und Viehbehausungen nahmen den Hauptanteil ein. Zum Wohnen dienten eine Halle und zwei, drei Stuben. Bald genügten diese Burgen den Ansprüchen kaum noch, auch erwies sich die Wehrhaftigkeit einer solchen Anlage nicht mehr als notwendig.

Im 16. Jahrhundert entstanden die ersten Schlösser und Gutshäuser. Die Blütezeit der Gutswirtschaft lag im 18./19. Jahrhundert. Während dieser Zeit entstanden die meisten Schlösser, bzw. wurden sie in gravierendem Maße umgebaut. Prächtige Außenanlagen wie Wirtschaftsgebäude, aber auch Parks kamen hinzu.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See hat zwei Tourenvorschläge entwickelt, bei denen Sie den Eindruck über die Vielfalt und architektonischen Leistungen aus der Zeit der Gutswirtschaft gewinnen können.

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Herausgeber: Landesamt für Forsten und Großschutzgebiete Mecklenburg-Vorpommern

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