Wer kennt sie nicht die 1.000-jährigen Ivenacker Eichen. Unser Land Mecklenburg-Vorpommern haben Sie europaweit bekannt gemacht. Viele Generationen begleiten sie auf ihrem Lebensweg durch die wechselvolle Geschichte. Für uns sind sie ein Teil Vergangenheit und Zukunft zugleich, ein Stück Landesidentität. Die alten Hudeeichen verkörpern eine historische Landnutzungsform. Im Mittelalter wurde sie in vielen Ländern Europas betrieben.
Während sich Land- und Forstwirtschaft über die Jahrhunderte modernisierten, behaupteten die Ivenacker Eichen ihren Platz beim Wandel der Kulturlandschaft im ländlichen Raum. Mit der Bewahrung des Hudewaldes als Lebensraum vieler unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten wurden die Ivenacker Eichen eine Wiege des Naturschutzes in unserem Land. Das ist ein Verdienst hiesiger Waldeigentümer und Förster, Naturschützer und Ivenacker Bürger. In einem Generationsvertrag sehen sie sich in der Pflicht, auch in Zukunft die beeindruckenden Zeugen norddeutscher Landeskultur zu erhalten.
Den Besuchern unseres weiten Landes im Norden Deutschlands mit seinen vielen Seen und Wäldern vermitteln die urigen Riesen unvergessliche Eindrücke. Zu welcher Jahreszeit auch immer, der Anblick der alten Eichen lässt uns Achtung und Ehrfurcht vor den Kräften der Natur empfinden.
Autoren: Eberhard Voß und Fritz Rüchel
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